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Saints Row 2: Review
Always on the roadDoch es gibt noch weitaus mehr zu entdecken. Wer sich als Kopfgeldjäger versuchen möchte, wählt die Nebenmission namens Prügelknabe. Hier erhaltet ihr ein Foto von eurer Zielperson und deren Aufenthaltsort, was euch alle Daten für euren Auftragsmord liefert. Wer sich genug Geld erspart hat, kann sich auch ein neues Domizil kaufen. Und exakt wie die Hauptfigur selbst lässt sich auch das Domizil vollkommen individuell einrichten. So könnt ihr bestimmen, in was für einem Bett euer Alter Ego die Nächte verbringen oder in welche Flimmerkiste er fortan starren soll. Das Domizil dient euch dabei nicht nur als Garage und Speicherpunkt, sondern auch als Arcade-Halle. Ihr könnt beispielsweise jederzeit das nicht besonders ernst gemeinte Dead Rising-Revival spielen und so viele Zombies wie möglich ins Jenseits befördern. Durchaus spassig, falls man gerade keine Lust auf knallharte Missionen hat.
Zuletzt bietet euer Domizil euch die Möglichkeit, die gekauften Kleider zu bestaunen und einen neuen Kleidungsstil zu erproben. Auch hier folgt Saints Row 2 seinem Drang nach absoluter Anpassung: Es gibt kaum Kleidungsstücke, die man nicht erwerben kann. Schräge Hüte, abgefahrene T-Shirts und seltsame Brillen können aus dem knallharten Gangster innerhalb von Sekunden einen waschechten Hippie machen. Kleider machen Leute - es stimmt eben doch.
Logischerweise seid ihr im Spiel nicht auf euch alleine gestellt. Mit der Zeit rekrutiert ihr neue Gangmitglieder, die euch auf Schritt und Tritt folgen. Auch deren Aussehen könnt ihr im Hauptdomizil je nach Wunsch anpassen. Vom knallharten Söldner bis zum Zuhälter reichen die Erscheinungsformen, wobei neue Formen im weiteren Spielverlauf freigeschaltet werden können. Die KI der Kollegen ist dagegen - im Gegensatz zu ihrer imposanten Erscheinung - ziemlich beschränkt. Ihre Reaktionen sind teilweise stark verlangsamt und euch nicht gerade dienlich. Besonders in hitzigen Schussgefechten stellen sie mehr ein Hindernis als eine hilfreiche Stütze dar. Nichtsdestotrotz könnt ihr sie geschickt als Kanonenfutter einsetzen und ein wenig von euch ablenken lassen.
Der Schwierigkeitsgrad ist übrigens nicht wirklich hoch. Dies liegt daran, dass vor allem die Ordnungshüter ihren Job nicht wirklich souverän erledigen. Wie im Genrekonkurrenten GTA erhaltet ihr durch illegale Handlungen Fahndungssterne, welche zu erhöhter Polizeiaufmerksamkeit führen. Bis diese euch aber richtig an die Wäsche geht, dauert es ziemlich lange. Zur Auswahl stehen übrigens drei Schwierigkeitsgrade, wobei nur der höchste Grad eine adäquate Herausforderung darstellt. Anfänger werden dies wohl dankend zur Kenntnis nehmen. |
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