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Super Mario Galaxy: Review
Wohl eine der grössten Neuerungen in Super Mario Galaxy sind die Spielereien mit der Schwerkraft. Wie sonst eigentlich bei einem Spiel dieser Art üblich, gibt es hier jedoch keinerlei Abgründe. Auf den unterschiedlichen Weltraumkugeln oder Plattformen gibt es nämlich nicht nur eine obere, sondern auch eine untere Seite, die betreten werden kann.
Läuft der Spieler also auf einen scheinbaren Abgrund zu, findet er sich gleich auf der Unterseite des Himmelskörpers wieder, wo dann oftmals des Rätsels Lösung oder ein Geheimgang versteckt ist. Mario bereist die Welten also in jeder erdenklichen Perspektive, was nicht nur dem Leveldesign, sondern auch dem Abwechslungsreichtum zugute kommt.
MariotastischDer ständige Perspektivenwechsel setzt allerdings eines voraus: Eine hervorragend funktionierende Kamera. Und genau hier kann das neue Mario-Abenteuer wieder punkten. Nervte man sich in Super Mario 64 zeitweise noch mit einer störrischen Kamera herum, funktioniert sie in Super Mario Galaxy praktisch ausnahmslos einwandfrei.
Es gibt kaum Stellen, an denen man die Kamera manuell nachjustieren muss - was natürlich aber trotzdem jederzeit möglich ist. Mit dem C-Knopf des Nunchuks lässt sich die Kamera auch meist direkt hinter dem Klempner platzieren, was aber nicht auf jedem Himmelskörper funktioniert. Trotzdem: Die Übersicht ist nahezu immer gewährleistet. Und sollte mal ein Objekt den Blick auf Mario verdecken, erkennt man ihn immer an seinen Konturen. So verliert man den Helden trotz fehlender Transparenzeffekte bei den Objekten nie aus den Augen.
Eine weitere Neuerung ist der Sternenzeiger, den man mit der Wiimote über den Bildschirm dirigiert. Mit diesem sammelt man so genannten Sternenstaub ein, der überall in den Levels verteilt ist oder von besiegten Gegnern hinterlassen wird. Dazu bewegt man den Zeiger einfach über die Staubteile, die dann, egal wie weit weg sie vom Spieler auch sein mögen, automatisch auf das Sternenstaubkonto wandern.
Sternenstaub wird beispielsweise benötigt, um kleine pummelige Wesen, die sich entweder auf der Sternwarte oder in den einzelnen Galaxien befinden, zu füttern. Diese führen euch dann mit einem freigelegten Sternentor an abgelegene Plätze und somit auch zu geheimen Sternen. Ausserdem lassen sich durch Sternenstaubbeschuss, dazu drückt man die B-Taste der Wiimote, Gegner betäuben und mit einem beherzten Tritt ins Weltraumnirvana befördern.
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