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WWE SmackDown! vs. RAW 2009: First Look
Im Spiel stammen die Flammen nicht aus einer wuchtigen Metallkonstruktion, die den Ring umgibt, sondern sie züngeln direkt aus dem Mattenrand nach oben. Völlig unrealistisch, aber deutlich schöner anzusehen, als der Aufbau in den echten Inferno-Matches. Wie beim realen Vorbild lassen auch die virtuellen Pyrotechniker die Flammenwand bei besonders harten Moves effektvoll nach oben schlagen. Aber wie funktioniert das Inferno-Match auf der Konsole? Nun, die harten Manöver sorgen nicht nur für schöne Pyro-Effekte, sondern erhöhen auch die Temperatur im Ring. Ist eine bestimmte Gradzahl erreicht, kann der überlegene Wrestler seinen Gegner für kurze Zeit ins Seil ziehen. Dann entscheidet ein Minispiel, ob der Superstar angekokelt wird oder ob das Match weitergeht. Wird der Gegner entzündet, rollt er sich wie wild im Ring umher, ehe der Schaum eines Feuerlöschers die Flammen erstickt. Die USK sollte also halbwegs versöhnlich gestimmt sein.
Schmuckes BeiwerkNeben diesen zwei Neuerungen und einigen, nach eigenen Aussagen "grossen Features", die THQ erst noch enthüllen will, wurde auch am restlichen Gameplay wieder gefeilt. Detailneuerung: die Wrestler können den Ring während eines Kampfes nun auch über die stählerne Ringtreppe betreten. Aber das ist wohl eher eine kleine kosmetische Änderung. Natürlich sind die nagelneuen Bühnenbilder von RAW, SmackDown und ECW im Spiel eingebaut worden. Auch die Wrestlemania 24-Stage hat den Weg ins Spiel gefunden und wir hoffen inständig, dass sich THQ und Yukes hier wirklich für eine Open-Air-Darstellung entscheiden und das Bühnenbild der wichtigsten Grossveranstaltung des Jahres nicht einfach wieder in ein mickrig wirkendes Standard-Hallenmodell gequetscht wird.
Auch die Wrestler wurden optisch noch einmal überarbeitet und wirken, zumindest auf den Bildern der 360-Version, super detailliert und gestochen scharf. Auf den PS3-Bildern sind derweil wie im Vorjahr unsaubere Kanten und vergleichsweise verwaschene Texturen zu erkennen. Es bleibt also abzuwarten, ob man es wenigstens dieses Jahr schafft, die Probleme auf der Sony-Konsole in den Griff zu kriegen. Um das Spielerlebnis realistischer wirken zu lassen, wurden die Ankündigungen der Ringsprecher und die Sprachausgabe des Ringrichters überarbeitet, ebenso wie die Darstellung der bisher recht klobig wirkenden Championgürtel. Ausserdem will man dieses Jahr auf die Ziffern-Einblendungen bei Pins und Count Outs verzichten. Die Ladebildschirme wurden abermals reduziert, angeblich soll in der aktuellen Build zwischen zwei Einzügen keine Ladepause mehr zu sehen sein. Weitere Detailverbesserungen konzentrieren sich auf kleinere Bugs im Kampfgeschehen, so soll die Gefahr von Rope Breaks bei Pin-Versuchen auf ein Minimum reduziert werden.
Beinahe vergessen hätten wir jetzt den neuen Create-A-Finisher-Modus. Hier könnt ihr für eure Superstars eigene Finishing-Moves aus einem Baukasten mit über 500 Animationen erstellen. Dabei habt ihr Einfluss auf Länge, Geschwindigkeit und Härte des Manövers und könnt eure eigenen Bewegungsabläufe individuell zusammenstellen.
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