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Battlestations - Pacific: First Look
Munition ist unbegrenzt verfügbar, selbst Bomben- und Torpedobestände werden nach einer kurzen Wartedauer wieder aufgefüllt. Ihr könnt es also mächtig krachen lassen und braucht euch auch nicht um überhitzte Kanonenrohre kümmern. Die Ballerei macht Laune, da Schiffs- und Flugzeugtypen gleichermassen sehr glaubwürdig auf Erschütterungen und Einschläge reagieren. Tragflächen werden abgerissen, riesige Löcher in den Schiffsbug gerissen - oder ein Flugzeug stürzt brennend und qualmend in die Tiefe, um dann auf der Meeresoberfläche zu zerschellen. Im Übrigen könnt ihr selbst mit normalen Bord-MGs Teile eines Schiffes in die Luft jagen, darunter Treibstofftanks und Munitionslager. Geil!
Mit das Einzige, was entfernt an eine Simulation erinnern könnte, ist das Fahr- und Flugverhalten bestimmter Vehikel. So steuern sich Bomber und grosse Schiffe eher schwerfällig durch die Gegend, stecken dafür aber beträchtlich mehr Schaden ein als flinke und wendige Jagdflugzeuge. Bei Letzteren ist eine intelligente Schubregulierung besonders wichtig, da ihr sonst feindliche Fluggeräte plötzlich im Nacken sitzen habt oder bei einem waghalsigen, vertikalen Wendemanöver kurzzeitig der Kontrollverlust droht. Ausserdem muss beim Einsatz von Torpedos und Bomben ungefähr abgeschätzt werden, wie schnell und in welche Richtung sich das Ziel bewegt. Und last but not least könnt ihr Flügelmännern Angriffs- und Rückzugsbefehle erteilen, die auch - entschuldigt das Wortspiel - flugs umgesetzt werden.
Auch wenn die deutsche Sprachausgabe vor allem hinsichtlich des stets präsenten Funkverkehr nicht von schlechten Eltern ist, wäre es der Atmosphäre sicher zuträglicher gewesen, wenn man alles in der jeweiligen Muttersprache belassen und diese einfach deutsch untertitelt hätte. Es macht sich ein gewisses Unwohlsein breit, wenn man Befehle auf US- oder Japanseite in klarem Hochdeutsch empfängt. |
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